Sonntag, 4. August 2013

Naschstreifzug durch den Garten - nicht nur für Menschen

Hätte ich mal dran gedacht, die Kamera mitzunehmen, BEVOR ich meinen Naschstreifzug durch den Garten gemacht habe, dann hätte ich auch Bilder von roten smultron (Walderdbeeren) gehabt... So müsst Ihr mit einer fast roten Walderdbeere vorlieb nehmen :-.).


Diese wunderschöne Raupe habe ich auf einem Johannisbeerblatt gefunden. Es handelt sich um einen "Schlehenspinner", der sich wohl etwas geirrt hat :-). Laut meinem Bestimmungsbuch soll diese Raupenart im Mai und August (Fehler Nr 1: es war Juli) an Schlehen, jungen Buchen, Ebereschen, Weiden und seltener auch an Fichten und Eichen (Fehler Nr. 2: es war eine Johannisbeere) leben. Aber wenn es ihr auf der Johannisbeere gefällt, darf sie gerne bleiben!


Die Kirschtomaten "Vilma" reifen so langsam. Sie sind zuckersüss und am besten einfach vom Strauch zu naschen! Noch sind es so wenig reife Früchte, dass sie den Weg bis in die Küche nie überleben :-).


Auch die großen Tomaten "F1 Gemini" reifen. Die überleben den Weg in die Küche schon eher und werden oft in einem leckeren Tomaten-Zucchini-Kuchen zusammen mit den Zucchini verarbeitet.


Ich hatte noch einige angefangene Tüten Zucchinisamen, so dass ich dieses Jahr eine ganze Menge Pflanzen von unterschiedlichen Sorten habe. Bei Zucchini bin ich nicht so genau wie bei Tomaten, so dass ich die Samen einfach gemischt ausgesät habe mit der Konsequenz, dass ich die Sortennamen nicht weiß. Schade, denn diese gestreifte Zucchini finde ich wunderschön und hätte sie gerne nächstes Jahr wieder. Da muss ich wohl mal in den Saatkatalogen auf die Suche gehen, ob ich die Sorte nochmal finde.


Die Himbeeren schmecken am besten vom Strauch in den Mund. Die Früchte sind groß und sehr lecker, kommen aber nicht an den Geschmack von wilden Himbeeren heran, wie wir auf einem Ausflug neulich feststellen mussten.


Die Johannisbeersträucher sind schon abgeerntet. Es gab 8 kg Johannisbeeren von 2 Sträuchern (die neuen haben nur einige wenige Trauben getragen dieses Jahr), von denen ich 5 kg eingefroren habe und aus den restlichen 3 kg habe ich Gelee gekocht zusammen mit Himbeeren und Erdbeeren.


Tja, das war es nur noch ein Apfel... Irgendeinem lustigen Vogel hat es wohl gefallen, den schönen Astrakan Gyllenkrok anzupicken :-(. Schade!


In Deutschland ist die Rhabarberzeit zwar an Johanni (24. Juni) zu Ende, aber ich ernte meistens noch etwa einen Monat länger. Hier kann man ja bedeutend später überhaupt erst ernten, so dass ich denke, dass man auch einen Monat länger ernten kann. Eigentlich wollte ich Rhabarber einfrieren, weil ich Rhabarberkuchen mit Baiser liebe, aber ich bin auf ein Rezept für Rhabarbersirup gestoßen, das ich leicht abgewandelt habe (ich habe 3/4 Rhabarber und 1/4 Himbeeren genommen) und das superlecker ist! Vielleicht bleibt ja nächstes Jahr genügend Rhabarber, damit ich noch etwas einfrieren kann.


Die Stachelbeeren "Hinnonmäki rot" sind in den nächsten Tagen auch reif.


Und auch die ersten Blumenkohlköpfchen zeigen sich :-). Das war mein erster Blumenkohlversuch und ich dachte schon, dass außer Blättern nichts kommt. Aber seit etwa einer Woche kann man kleine Kohlköpfchen erkennen. Das Foto täuscht übrigens, das Blumenkohlköpfchen ist erst etwa 4 - 5 cm im Durchmesser...


Erdbeeren aus dem neuen Erdbeerturm. Gut, dass diese Erdbeere noch ein paar Tage Sonne braucht, sonst wäre sie vermutlich auch nicht mehr dagewesen, als ich endlich die Kamera geholt habe :-).


Erbsen direkt aus der Schote naschen ist lecker! Wir haben genug Erbsen, so dass auch in der Küche welche ankommen.


Und auch diese Hummel hat etwas zum Naschen gefunden.


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