Dienstag, 5. Juli 2011

Regenrinnenentwässerung

Als wir das Haus gebaut haben, waren wir erst ein halbes Jahr hier in Schweden. Dementsprechend waren unsere schwedisch-Kenntnisse noch nicht so fundiert. Trotzdem fiel uns in der Mietwohnung so vollkommen ohne Garten und Terrasse die Decke auf den Kopf und die Suche nach einem Haus zum Kauf war nicht erfolgreich. Also war die einzige Lösung: bauen (was wir an sich auch keine Sekunde bereuen)! Tja, beim Thema "dagvattenanslutning" wussten wir nicht, was das war. Und somit sind unsere Regenrinnen nicht an das Kanalnetz angeschlossen, sondern das Regenwasser vom Dach strömt einfach unten aus den Fallrohren auf den Rasen... Nicht besonders günstig, vor allem weil wir hier Lehmboden haben, auf dem das Wasser ewig steht. Ein Fallrohr haben wir schon in einen Graben geleitet. In den letzten zwei Wochen haben mein Mann und mein Vater, der zu Besuch war, 3 weitere Fallrohre diesmal an den Abwasserkanal angeschlossen. Jetzt haben wir keine Überschwemmungen mehr auf dem Rasen, wenn es mal regnet! Noch sieht man die Reste vom Graben. Die Grassoden liegen zwar wieder an ihrem Platz, aber bis alle Spuren von der Grabeaktion verschwunden sind, dauert es wohl noch ein paar Wochen. Aber das ist es wert!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen